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Montag, den 19. August 2019

Käuferschutz bei Immobilien soll verbessert werden

22.11.2012 - Käuferschutz bei Immobilien soll verbessert werden

In Deutschland kommt es nach wie vor sehr häufig vor, dass arglose Käufer sogenannte Schrottimmobilien zu völlig überhöhten Preisen erwerben. Laut einem Bericht des „Handelsblatts“ soll damit nun Schluss sein, denn eine Initiative des Landes Berlin will den Käuferschutz deutlich verbessern. So soll verhindert werden, dass Anbieter minderwertiger Immobilien durch Zeitdruck eine Entscheidung beim Käufer erzwingen und ihn somit überrumpeln. Aus diesem Grund soll dem Notar die Aufgabe übertragen werden, dem Käufer den Vertragstext bereits 2 Wochen vor der Beurkundung zu übermitteln. Somit wird ausgeschlossen, dass dies auch Bauträger oder Verkäufer übernehmen können. Auf diese Weise wird bisher in vielen Fällen eine Kontrollmöglichkeit des Notars verhindert, hieß es weiter.

Notar soll als Ansprechpartner für den Vertrag fungieren

Die Regelung hat laut dem Handelsblatt-Bericht zudem den Vorteil, dass der Käufer den Notar als Ansprechpartner bei Vertragsfragen sieht. Somit wird es für dubiose Verkäufer schwieriger, unwissende Käufer zum Kauf einer Schrottimmobilie zu verleiten. Wer sich auf eine solche vermeintliche Geldanlage für die Altersvorsorge einlässt, steht letztlich mitunter vor einer finanziellen Katastrophe. Aus diesem Grund sollten Käufer sich zudem stets die nötige Zeit nehmen und darüber hinaus auch die Immobilien durch einen Gutachter checken lassen, um böse Überraschungen zu vermeiden.
Bild © Eisenhans - Fotolia.com

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