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Montag, den 19. August 2019

Geringere Einspeisevergütung für Solaranlagen im November

08.11.2012 - Geringere Einspeisevergütung für Solaranlagen im November

Die Nutzung einer privaten Solaranlage war in den letzten Jahren für viele Privatpersonen und Hausbesitzer eine interessante Angelegenheit. Auf diese Weise konnte man eigenen Strom produzieren und überschüssige Energie für einen hohen Festpreis ins Netz einspeisen. Die feste Einspeisevergütung für neu in Betrieb genommene Anlagen sank in den letzten Jahren allerdings immer weiter ab. Laut „test.de“ erhalten Hausbesitzer bei einer neuen Inbetriebnahme zwischen November 2012 und Januar 2013 bereits zwischen 2,5% und 7,3% weniger Vergütung als zuvor. Dabei hängt die konkrete Höhe der Vergütung von der Anzahl der neuen Solaranlagen ab, da mehr Anlagen den Betrag sinken lassen. Die Einspeisevergütung wird vom Gesetzgeber stets für 20 Jahre garantiert und sorgt somit für Planungssicherheit.

Im Februar 2013 werden weitere Kürzungen erwartet

Auf „test.de“ wurde eine Tabelle (hier nachlesen) veröffentlicht, die die neuen Beträge für die Einspeisevergütung aufzeigt. Demnach ließen sich für eine kleine Solaranlage im Oktober noch 18,36 Cent pro Kilowattstunde herausholen, während die Förderung im Januar 2013 nur noch bei 17,02 Cent pro KW/h liegen wird. Ende Januar dürfte die Bundesnetzagentur zudem die Kürzungen ab Februar 2013 veröffentlichen, die auf der Basis der installierten Anlagen im zweiten Halbjahr 2012 berechnet werden. Es bleibt nun abzuwarten, was sich für Hausbesitzer und Betreiber einer Solaranlage ändern wird. Glücklicherweise fallen auch die Preise für Photovoltaikanlagen stetig, sodass sich ein solcher Schritt nach eingehender Planung auch zukünftig durchaus lohnen kann. 

Bild © anweber - Fotolia.com

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