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Donnerstag, den 14. November 2019

Einspeisevergütung bei Solaranlagen soll gekürzt werden

27.02.2012 - Einspeisevergütung bei Solaranlagen soll gekürzt werden

Wer heute eine Photovoltaik-Anlage an seinem Haus montiert, kann über die staatliche Förderung den produzierten Strom zu garantierten Preisen einspeisen. Die Bundesregierung plant einem Artikel auf „test.de“ zufolge jedoch massive Kürzungen der Einspeisevergütung. In dem Bericht wurden zudem Berechnungen anhand eines Beispiel-Modells durch die Stiftung Warentest veröffentlicht. Diese sollen aufzeigen, wie sich die Kürzungen der Bundesregierung ab 09. März 2012 auf die Rendite einer solchen Investition auswirken. In der Beispielrechnung geht es um einen Anlagenbesitzer, der im Jahr 2012 Anschaffungskosten von 2.200 Euro pro Kilowatt Leistung tragen musste. Pro Jahr liegt der Stromertrag bei 900 kWh und 20% des Storms werden selbst verbraucht. Bisher lag die Rendite in einem solchen Beispiel bei ca. 6,7% pro Jahr, jedoch könnte sich diese durch die Kürzungen auf 3,4% p.a. verringern, hieß es weiter.
Bei Finanzierungskauf könnten sogar Zusatzkosten entstehen
Das obige Beispiel sei jedoch nicht der schlechteste Fall, denn bei einer teureren Solaranlage oder einer geringeren Stromproduktion könnte die Rendite noch schlechter ausfallen. Darüber hinaus bestehe bei einem Kauf auf Kredit das Risiko, dass man letztlich sogar Verluste mache, wird erklärt.
Abwarten kann sich lohnen
Laut „test.de“ sei es aufgrund der neuen Rahmenbedingungen sehr sinnvoll, sich lange auf dem Markt für Solaranlagen umzuschauen. Sollten die Anlagenpreise tendenzielle weiter sinken, kann es sich zudem lohnen, noch etwas abzuwarten. Darüber hinaus solle man zukünftig möglichst viel vom produzierten Strom selbst verbrauchen, da dieser günstiger sei als die Energie von Fremdanbietern.
Bild © anweber - Fotolia.com

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