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Donnerstag, den 19. September 2019

Die Grunderwerbsteuer in NRW steigt zum 1. Oktober

17.08.2011 - Die Grunderwerbsteuer in NRW steigt zum 1. Oktober

Wer in NRW nach dem 1. Oktober 2011 eine Immobilie erwerben möchte, muss mit einer höheren Grunderwerbsteuer kalkulieren, denn diese steigt laut einer Mitteilung auf „lebensart-regional.de“ von 3,5% auf 5,0% an. Damit zieht das bevölkerungsreichste Bundesland mit Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, dem Saarland und Sachsen-Anhalt gleich. Thorsten Buchholz, Immobilienberater der Volksbank Schermbeck, rechnet vor, dass bei einem Hauskauf in Höhe von 250.000 Euro knapp 3.700 Euro an Mehrkosten auf potenzielle Immobilienbesitzer zukommen.
Buchholz rät nur in Ausnahmefällen zu schnellen Käufen
Auch wenn eine solche Ersparnis eigentlich ein gutes Argument für einen schnellen Immobilienerwerb darstellt, warnt Buchholz vor übereilten Käufen. So müssten viele Dinge bei einem solchen Immobilienerwerb geplant werden, denn ein Hauskauf kann man nicht einfach so erledigen. Wer allerdings bereits ein bestimmtes Objekt im Auge habe, sollte den Kaufvertrag bis zum 30.09 vom Notar beglaubigen lassen und entsprechend unterzeichnen, um die Steuer einzusparen, hieß es weiter.
Die aktuell niedrigen Bauzinsen sind weiteres Argument für schnelle Baufinanzierung
Natürlich sollte eine Baufinanzierung immer umfassend geplant werden, jedoch liegen die Bauzinsen aktuell erneut auf einem sehr niedrigen Stand. Wer also diese Konditionen nutzen möchte und darüber hinaus auch noch die Grunderwerbsteuer Erhöhung einsparen will, sollte einen geplanten Immobilienerwerb durchaus vorantreiben, denn auf diese Weise lässt sich das eigene Portemonnaie deutlich entlasten. Leider funktioniert dies aller Erfahrung nach nur, wenn man bereits ein Objekt gefunden hat, denn die Suche nach einem passenden Eigenheim dauert oftmals am längsten. 

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