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Donnerstag, den 21. Juni 2018

Lexikon

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Tilgung

Unter der Tilgung versteht man die Rückführung einer Kreditschuld. In der Regel handelt es sich bei einer Immobilienfinanzierung um ein Annuitätendarlehen, bei dem man stets gleich hohe Raten während der Kreditlaufzeit entrichtet. Die Raten setzen sich aus den Zinsen und der Tilgung für den Kredit zusammen. Der Anteil der Tilgung an den festen Raten nimmt im Laufe der Kreditlaufzeit immer weiter zu, während sich der Zinsanteil verringert. Die Tilgungshöhe wird beim Beginn des Kredits festgelegt und kann beispielsweise eine Höhe von zwei Prozent der Kreditsumme betragen. Neben der regelmäßigen Tilgung nach einem festgelegten Plan gibt es auch die außerplanmäßige Tilgung bei Krediten. In diesen Fällen kann man beispielsweise Sondertilgungen vornehmen, wodurch sich die Kreditlaufzeit verringert. Als Kreditnehmer sollte man die Höhe der Tilgung nicht zu hoch ansetzen, da sich durch negative Entwicklungen der Einkünfte in der Zukunft ein erhebliches Liquiditätsproblem einstellen kann, beispielsweise infolge des Eintretens einer Arbeitslosigkeit. Bei manchen Kreditformen gibt es zudem die Möglichkeit, dass man die Tilgung erst am Ende der Laufzeit des Darlehens vornimmt. Hierbei bezahlt man während der Kreditlaufzeit nur die Zinsen. Solche Darlehen werden in der Praxis oftmals als endfällig bezeichnet und unter anderen durch den Abschluss einer Kapital-Lebensversicherung gegenfinanziert.

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