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Dienstag, den 11. Dezember 2018

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Restdarlehen

Unter dem Restdarlehen versteht man die Kreditsumme, die nach Ablauf der Sollzinsbildung noch nicht getilgt ist. Da bei einem Darlehen oftmals die Sollzinsbindung kürzer ausfällt als die eigentliche Kreditdauer, ergibt sich somit das Restdarlehen. Wenn die Sollzinsbindung ausläuft kann man entweder das Angebot der bisherigen Bank für einen neuen Kredit annehmen, man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Prolongation, oder man sucht sich einen anderen Anbieter. Letztgenannte Option ist immer dann sinnvoll, wenn eine andere Bank günstigere Konditionen anbietet. Der Wechsel zu einer neuen Bank wird auch als Umschuldung bezeichnet. Hierbei wird ein neuer Kredit aufgenommen, der den bisherigen Kredit beziehungsweise das Restdarlehen ablöst. Wie hoch ein Restdarlehen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ausfällt ist wiederum von verschiedenen Faktoren abhängig. Beispielsweise ergibt sich die Höhe des Restdarlehens aus der gewählten Tilgungshöhe pro Jahr oder wird davon beeinflusst ob man während der Sollzinsbindung Sondertilgungen vorgenommen hat. Über die zumindest grobe Höhe des jeweiligen Restdarlehens eines eigenen Kredits kann man sich unter der Angabe weniger persönlicher Daten, wie beispielsweise des effektiven Jahreszinses, der Höhe des Darlehens oder der erwähnten Tilgungshöhe, mit einem Tilgungsrechner im Internet schnell informieren.

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