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Donnerstag, den 21. Juni 2018

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Immobilienfonds

Immobilienfonds sind Anlageinstrumente, mit denen man in eine oder auch zahlreiche Immobilien investiert. Immobilienfonds gibt es in unterschiedlichen Arten. So unterscheidet man offene und geschlossene Immobilienfonds. Bei offenen Immobilienfonds erwirbt man über den Börsenhandel Anteile an dem Fonds. Das Fondsmanagement investiert die Gelder anschließend in selbst ausgesuchte Immobilien. Hierbei besteht die Chance durch Kursanstiege oder die Auszahlung von jährlichen Dividenden Gewinne zu erzielen. Als Risiko muss man aber auch eventuelle Kursabschläge beachten. Zudem besteht die Gefahr, dass die eigentlich jederzeit garantierte Rücknahme der Anteilsscheine ausgesetzt wird. Dies geschieht, wenn zu viele Anleger gleichzeitig ihre Gelder wieder zurück haben möchten und der offene Immobilienfonds dadurch in Liquiditätsschwierigkeiten gerät. Rechtlich werden offene Immobilienfonds als Sondervermögen betrachtet, wodurch die Anlegergelder vor dem Zugriff der Gläubiger einer Gesellschaft im Fall einer Insolvenz geschützt sind. Bei einem geschlossenen Immobilienfonds erwirbt man ebenfalls Anteile des Fonds. Allerdings wird bei dieser Fondsvariante in der Regel nur in ein Objekt investiert. Zudem können die Anteile während der vereinbarten Laufzeit nicht zurückgegeben oder nur schwer an Dritte weitervermittelt werden. Sind die notwendigen Gelder für die Investition des Herausgebers eingesammelt wird der Fonds geschlossen, wodurch sich die Namensgebung ergibt.

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