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Mittwoch, den 26. September 2018

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Hypothekenkredit

Viele Baudarlehen werden in der Form des langfristig angelegten Hypothekenkredits vergeben. Dabei wird die Darlehenssumme durch die Aufnahme einer Hypothek auf das Grundstück abgesichert. Durch die Absicherung in Form des Grundpfandrechts einer Hypothek sind Hypothekenkredite vergleichsweise attraktiv hinsichtlich der Zinskonditionen. Allerdings hat sich in den letzten Jahren die Absicherung durch eine Grundschuld immer stärker durchgesetzt. Deshalb müsste man mittlerweile eigentlich oftmals eher von einem Grundschuldkredit für diese Art der Immobilienfinanzierung sprechen. Ob Grundschuld oder Hypothek, beide Absicherungen müssen immer in das Grundbuch eingetragen werden. Die Zinshöhe ist von verschiedenen Faktoren abhängig, beispielsweise von der gewählten Laufzeit für das Darlehen oder von der Bonität des Darlehensnehmers. Auch die Eigenkapitalhöhe und die Beleihungsgrenze sind für die Berechnung der Zinshöhe entscheidende Faktoren. Bei der erwähnten Beurteilung der Bonität des Kreditantragsstellers schauen die Banken unter anderen auf die berufliche Situation der Person. Hierbei kann man grob festhalten, dass Personen mit einem vergleichsweise sicheren Arbeitsverhältnis, beispielsweise Beamte, gegenüber Berufsgruppen wie den Freiberuflern in der Regel bessere Konditionen für ein Hypothekendarlehen erhalten.

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