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Mittwoch, den 26. September 2018

Lexikon

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Hypothekenbanken

Bei einer Hypothekenbank handelt es sich um ein Kreditinstitut, das durch Hypotheken gedeckte Schuldverschreibungen, also Anleihen, herausgibt. Diese Papiere werden auch Hypothekenpfandbriefe genannt. Daneben geben Hypothekenbanken beispielsweise auch Kommunalschuldverschreibungen heraus. Der Vorteil bei einem Pfandbrief ist, dass man als Anleger im Falle einer Insolvenz des Herausgebers zusätzlich noch eine so genannte Deckungsmasse erhält, wodurch sich eine besonders hohe Sicherheit ergibt. Die letzte Insolvenz einer Hypothekenbank war zudem im Jahr 1901. Entstanden sind die Hypothekenbanken wiederum bereits im 19. Jahrhundert in Deutschland. Allerdings ist der Name Hypothekenbanken heutzutage nicht mehr gebräuchlich, da das für diese Banken geltende Gesetz, das Hypothekenbankengesetz, seit dem 19. Juli 2005 außer Kraft gesetzt ist. Stattdessen gilt für diese Form der Banken seitdem das Pfandbriefgesetz, weshalb die Institute heutzutage als Pfandbriefbanken bezeichnet werden. Das Pfandbriefgeschäft steht unter einer besonderen Aufsicht durch die BaFin. 39 Kreditinstitute sind derzeit im Verband deutscher Pfandbriefbanken organisiert.

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