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Montag, den 25. Juni 2018

Lexikon

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Flurkarte

Vor dem Kauf von einem Grundstück konnte man sich früher über die Lage und eine eventuell bereits vorhandene Bebauung mittels der Flurkarte beim örtlichen Katasteramt informieren. Bei der Flurkarte, die oftmals auch als Katasterkarte bezeichnet wurde, handelte es sich um eine maßstäbliche Darstellung aller Liegenschaften, also der Flurstücke und Gebäude. Zusammen mit der Schätzungskarte bildete die Flurkarte den darstellenden Teil des Liegenschaftskatasters und stellte die amtliche Kartengrundlage des Grundbuchs dar. Heutzutage sind die Flurkarten durch die automatisierte Liegenschaftskarte (ALK) abgelöst. Die ALK ist somit der digitale Nachfolger der Flurkarte. Zusammen mit dem automatisierten Liegenschaftsbuch (ALB) bildet sie mittlerweile das Liegenschaftskataster. Im Freistaat Bayern ist der Name für die automatisierte Liegenschaftskarte „Digitale Flurkarte“, kurz auch DFK. Allerdings sind die Tage der automatisierten Liegenschaftskarte bereits wieder gezählt, da sie zukünftig durch die so genannte ALK 2 ersetzt werden soll. Hierbei werden die Grafiken dann im Gegensatz zur bisherigen Vorgehensweise aus gerechneten Strecken und koordinierten Punkten bestehen.

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