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Sonntag, den 17. November 2019

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Schufa

Die Schufa ist ein privates Wirtschaftsauskunftsunternehmen mit Sitz in Wiesbaden und heißt mit vollem Namen Schufa Holding AG. Getragen wird das Unternehmen von kreditgebenden Unternehmen. Der Zweck der Schufa ist, dass sie durch Auskünfte über die Bonität von Kreditstellern das Ausfallrisiko für die Darlehen verringern soll. Rund drei Viertel aller Deutschen sind in der Statistik der Schufa erfasst. Pro Tag werden von dem Unternehmen etwa 270.000 Auskünfte erteilt. Die Daten, die die Schufa zu einer einzelnen Person besitzt, umfassen beispielsweise den Namen und die aktuelle Adresse oder auch frühere Anschriften. Außerdem speichert die Schufa sämtliche Angaben zu laufenden Krediten dieser Person. Dies beinhaltet unter anderen Daten über die Höhe der Darlehen oder über eventuelle Zahlungsausfälle. Zusätzlich sind Informationen aus Verzeichnissen von Amtsgerichten bei der Schufa hinterlegt. Letztgenannter Punkt umfasst beispielsweise den Bereich der Schuldnerregister. Wenn offene Forderungen durch eine Person erfüllt wurden, werden die diesbezüglichen Daten nach einer bestimmten Zeitspanne wieder gelöscht. Aufgrund des Bundesdatenschutzgesetzes kann jede Person eine Auskunft über sich erstellen lassen. Hierbei kann man beispielsweise den Scoring-Wert ersehen, der von der Schufa anhand der Bonitätsdaten erstellt wird. Der Wert reicht von 1 bis 100 und gibt eine Bewertung über die Wahrscheinlichkeit für einen Kreditausfall ab.

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