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Sonntag, den 26. Oktober 2014

Bauherrenhaftpflichtversicherung


Mit einer Bauherrenhaftpflicht-
versicherung erhalten Sie einen Versicherungsschutz, der sie gegen Haftpflichtansprüche wappnet, die sich beispielsweise durch eine Verletzung von Verkehrssicherungspflichten ergeben können. Konkret schützt die Versicherung, wenn die Baustelle schlecht gesichert wurde, also zum Beispiel ein Unfall durch eine schlechte Beleuchtung verursacht wurde.


Bauherr ist verantwortlich für Baustellensicherheit

Grundsätzlich ist man als Bauherr bei einem Bauvorhaben verpflichtet, bei dem mehrere Firmen angestellt sind, einen Koordinator einzusetzen, der die Einhaltung der Arbeitsschutzrichtlinien und der gesetzlichen Gefahrgutvorgaben überwacht. Diese Verpflichtung ergibt sich aus der Baustellenverordnung. Allerdings kann man diese Aufgabe als Bauherr auch selbst übernehmen. Wichtig ist nur, dass man dies dem Versicherer mitteilt, damit dies in den Versicherungsvertrag mit aufgenommen wird.

Wann ist Bauherrenhaftpflichtversicherung notwendig?

In einigen Privathaftpflichtversicherungen und Betriebshaftpflichtversicherungen ist oftmals das Bauherrenrisiko im Rahmen der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung mit versichert. Jedoch ist hierbei der Versicherungsschutz auf eine bestimmte Baukostensumme begrenzt. Wenn Sie oberhalb einer solchen Grenze mit Ihrem Bauvorhaben liegen, bietet sich der Abschluss einer Bauherrenhaftpflichtversicherung an.

Wovon ist Höhe der Bauherrenhaftpflichtversicherung abhängig?

Der jeweilige Betrag zu einer Bauherrenhaftpflichtversicherung wird vor allem von folgenden Faktoren beeinflusst:

  • Beschäftigung im öffentlichen Dienst
  • Höhe der Bausumme (einschließlich Wert von Eigenleistungen)
  • Höhe der Eigenleistungen
  • geplante Wohnfläche
  • selbständige Übernahme der Bauleitung
  • Bauart der Immobilien (z.B. Unterscheidung zwischen Massiv- und Fertighaus)
 
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